Wenn Klang dich findet – meine Geschichte
Stell dir vor, wir sitzen uns gegenüber.
Nicht in Eile.
Kein Termin im Nacken.
Nur dieser Moment.
Der Kaffee dampft leicht.
Vielleicht draußen ein grauer Himmel, vielleicht Sonne – es spielt keine Rolle.
Denn das, was ich Dir erzählen möchte, kommt von weiter innen.
Ich habe lange überlegt, ob ich diese Geschichte teilen soll.
Nicht, weil sie spektakulär ist. Sondern weil sie ehrlich ist.
Und Ehrlichkeit macht verletzlich.

Ich war schon immer jemand, der Klänge gehört hat, bevor andere sie wahrgenommen haben.
Nicht im Sinne von „begabt“ – eher wie ein inneres Lauschen.
Als würde etwas in mir ständig fragen: Fühlt sich das stimmig an?
Musik war früh mein Begleiter.
Viel Live Musik, ständig unterwegs
Produzieren, tüfteln, arrangieren.
Ich konnte mich stundenlang in Details verlieren.
Frequenzen, Harmonien, Übergänge.
Von außen sah das nach Fokus aus. Nach Leidenschaft. Nach Kreativität.
Von innen fühlte es sich oft anders an. Ich funktionierte. Ich erschuf.
Aber ich war nicht wirklich da.
Vielleicht kennst Du dieses Gefühl.
Dieses leise Wissen, dass etwas fehlt – ohne benennen zu können, was es ist.
Ich konnte Räume mit Klang füllen,
aber mein eigener innerer Raum blieb oft unberührt.
Es gab Nächte, da saß ich im Studio, umgeben von Technik, und spürte eine seltsame Leere.
Nicht traurig. Eher still. Wie ein Raum, der noch nicht betreten wurde.
Damals hätte ich nie „Spiritualität“ dazu gesagt.
Ich hatte keine Worte dafür.
Ich wusste nur: Da ist mehr.
Mein Körper begann irgendwann, sich einzumischen.
Nicht dramatisch. Eher beharrlich.
Schlaf wurde flacher. Gedanken lauter. Stille unangenehm.
Kennst Du das, wenn Stille nicht mehr beruhigt, sondern nervös macht?
Ich begann zu merken, dass ich selbst bei Ruhe innerlich angespannt blieb.
Als würde mein Nervensystem vergessen haben, wie Loslassen geht.
Und dann – ganz unspektakulär – stolperte ich über Frequenzen.
Nicht als Heilsversprechen. Nicht als Trend. Sondern als Möglichkeit.
Was wäre, dachte ich,
wenn Klang nicht nur gehört, sondern gespürt werden will?
Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Experimente mit 432 Hz.
Ich hatte keine Erwartung. Ich wollte nur hören, wie es sich anfühlt.
Und etwas in mir… sank. Nicht dramatisch. Nicht plötzlich.
Eher wie ein Körper, der endlich aufhört, sich zu halten.
Ich atmete tiefer. Meine Schultern wurden schwerer.
Mein Brustkorb weiter.
Es war kein „Wow“-Moment.
Es war ein Ah.
So fühlt sich also Sicherheit an.
Von da an hörte ich anders zu. Nicht nur mit den Ohren.
Mit dem Körper.
Ich begann, Musik langsamer entstehen zu lassen.
Weniger zu planen. Mehr zu lauschen.
Und je mehr ich lauschte, desto mehr veränderte sich nicht nur meine Musik – sondern ich.
Spiritualität kam nicht als Konzept in mein Leben.
Sie kam als Erfahrung.
Als Zustand, in dem Gedanken leiser wurden und etwas Tieferes Raum bekam.
528 Hz begegnete mir später.
Zu einer Zeit, in der ich emotional eher verschlossen war.
Nicht aus Kälte. Sondern aus Schutz.
Ich funktionierte gut. Aber fühlen… das hatte ich mir abgewöhnt.
Diese Frequenz hat nichts aufgebrochen.
Sie hat nichts gefordert. Sie hat einfach… gewartet.
Und irgendwann, mitten in einer Session, spürte ich Wärme im Brustraum.
Nicht überwältigend. Nicht dramatisch.
Einfach Echt.
Tränen kamen – nicht aus Schmerz, sondern aus Erleichterung.
Als hätte mein Herz lange den Atem angehalten und dürfte jetzt wieder loslassen.
Weißt Du, was mich am meisten überrascht hat? Dass Heilung leise sein kann.
Nicht kathartisch. Nicht explosiv. Sondern weich.
Irgendwann begannen Frauen, sich besonders von meiner Musik angezogen zu fühlen.
Nicht, weil ich sie gezielt angesprochen hätte.
Sondern weil sie etwas spürten.
Sie sagten Dinge wie:
„Ich fühle mich gehalten.“
„Ich kann endlich loslassen.“
„Deine Musik macht etwas mit mir.“
Frauen hören anders.
Sie hören nicht nur Klang – sie hören Stimmung.
Feld. Echtheit.
Und ich wusste:
Das hier ist kein Zufall.
Als ich begann, mit binauralen Beats zu arbeiten, öffnete sich eine neue Tiefe.
Nicht im Sinne von Technik – sondern von Vertrauen.
Zu sehen, wie Menschen ohne Anstrengung in meditative Zustände sinken…
wie der Kopf leiser wird… wie der Körper übernimmt…
Das hat mich demütig gemacht.
Denn es zeigte mir:
Wir müssen nichts erzwingen.
Unser System weiß, wie Heilung geht –wenn wir es nicht ständig übergehen.
SolfBeat ist aus all dem entstanden.
Nicht als Business-Idee. Sondern als Essenz.
Sound of Lovely Frequency.
Nicht „perfekte“ Frequenz.
Nicht „optimierte“ Frequenz.
Sondern liebevolle.
Heute arbeite ich viel mit Coaches und Heilerinnen.
Frauen, die Räume halten.
Die viel geben. Die tief fühlen.
Und weißt du was?
Viele von ihnen tragen dieselbe Spannung, die ich früher kannte.
Stark sein. Funktionieren. Halten.
Meine Arbeit ist es nicht, sie zu verändern.
Sondern einen Klangraum zu schaffen,
in dem sie sein dürfen.
Wenn Du mir Deine Stimme schickst – ein Channeling, einen Text, ein Flüstern –
höre ich nicht nur auf Worte.
Ich höre auf Pausen. Auf Atem. Auf das Ungesagte.
Und daraus entsteht Musik, die nicht führen will.
Sondern trägt.
Vielleicht fragst Du dich gerade, warum ich dir das alles erzähle.
Weil ich glaube, dass Du es fühlen kannst.
Nicht mit dem Kopf. Sondern irgendwo im Körper.
Vielleicht hast Du selbst lange funktioniert.
Vielleicht bist du Coach, Heilerin, Begleiterin.
Vielleicht hältst Du Räume für andere – und vergisst dich dabei manchmal selbst.
Dann möchte ich dir sagen:
Du bist nicht falsch.
Du bist nicht zu sensibel.
Du bist nicht „noch nicht so weit“.
Du bist einfach jemand, der tief hört.
Klang hat mich nicht zu jemand anderem gemacht.
Er hat mich zu mir zurückgebracht.
Und vielleicht – ganz vielleicht –
ist das auch der Grund, warum Du gerade hier bist.
Der Kaffee ist inzwischen leer.
Aber der Raum zwischen uns fühlt sich ruhig an.

Kein Druck. Keine Eile.
Nur dieses leise Wissen:
Du darfst Deinem eigenen Rhythmus vertrauen.
Und wenn Klang dich begleitet –
lass ihn weich sein.
Liebevoll.
Ehrlich.
So wie du.


©SolfBeat